Willkommen auf der
Seite Rudolfsgnad

Ein digitales Heimatbuch über einen Ort der nicht vergessen werden darf

Herzlich
Willkommen!

Rudolfsgnad – serbisch Knicanin – (ungarisch Rezsöháza) war ein deutscher Ort im serbischen Banat, im Bezirk Zrenjanin, mit zuletzt 2.026 Einwohnern (45° 11′ N, 20° 19′ O).

Im Jahr 1866 begann die Besiedlung durch deutsche Kolonisten, bis die Bewohner nach mehr als 70 Jahren harter Aufbauarbeit durch die Folgen des Zweiten Weltkriegs ihre Heimat verloren oder durch unsägliches Leid ums Leben kamen. Im Oktober 1944 wurde der Name Rudolfsgnad durch die Partisanenführung offiziell gelöscht – damit hörte der Ort auf, als deutsche Gemeinde zu bestehen.

Geschichte ist keine
tote Vergangenheit.

Sie enthält Grundlagen für Entscheidungen von heute und für Planungen von morgen. Geschichte prägt das Bewusstsein der Gegenwart entscheidend mit und ist immer aktuell.

Diese Webseite möchte:

  • die Geschichte des Dorfes

  • das Schicksal seiner Einwohner

  • und das Andenken an die Gründergeneration

für die heutige und kommende Generation bewahren.

Sie soll ein Gedanke gegen das Vergessen sein und die Tragödie katastrophalen Ausmaßes, welche eine halbe Million Donauschwaben traf, nicht von den Sanddünen der Zeit überdecken und eine Fußnote der Weltgeschichte werden zu lassen. Eine erneute Vertreibung der Donauschwaben – diesmal aus der Geschichte – soll damit verhindert werden.

Denn die schwere und anhaltende Verharmlosung der Vertreibung der Deutschen durch Historiker – in den Medien, in Schulbüchern und im politischen Dialog – stellt eine allgemein anerkannte Menschenrechtsverletzung dar, sie bedeutet eine unzulässige Diskriminierung der Opfer.

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Blick

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Was Sie auf dieser
Seite
finden

  • Die Geschichte Lazarfelds von 1800 bis zur Auflösung

  • Persönliche Erinnerungen, Geschichten und Berichte

  • Fotos, Dokumente und Zeitzeugenmaterial

  • Familienforschung & Stammbaumverzeichnis

  • Berichte über das Lager, Flucht und Vertreibung

  • Kultur, Brauchtum und Alltag der Donauschwaben

Wir hatten nur unsere Erinnerungen - und die Hoffnung, dass uns jemand nicht vergisst